Kosten

In der Regel kostet die sogenannte 24-Stunden-Betreuung weniger als die monatliche Zuzahlung für einen Platz in einem Pflegeheim. Die tatsächlichen Kosten für eine Seniorenbetreuung in häuslicher Umgebung variieren jedoch von Person zu Person, weshalb wir eine individuelle Analyse durchführen und dabei genau auf Ihre Anforderungen eingehen.

Neben den unterschiedlich gut ausgeprägten Deutschkenntnissen und der Erfahrung der Betreuungskraft spiegeln sich auch die Anforderungen in der Preisgestaltung wider.
Hierbei wird zwischen der reinen Haushalthilfe oder Pflegekraft (die ebenfalls im Haushalt hilft) unterschieden. Auch nächtliche Einsätze, Hilfe beim Toilettengang oder Demenzbetreuung finden bei der Berechnung Berücksichtigung.

Die 24-Stunden-Betreuung durch unsere liebevollen und fürsorglichen Pflegekräfte kann bereits ab einer wöchentlichen Pauschale von 478,50 € erbracht werden.

Bei häuslicher Pflege wird dem Versicherten ein der Pflegestufe entsprechendes Pflegegeld im Monat ausgezahlt. Dadurch können eine 24-Stunden-Betreuung sowie Pflegehilfsmittel teilfinanziert werden. Darüber hinaus kann ein jährlicher Betrag von bis zu 4.000,- € für haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer abgesetzt werden.

Link zum Pflegegradrechner

Ihr individuelles Angebot

Wir erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot, welches genau auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist – von der Unterstützung im Haushalt bis zur 24-Stunden Pflege für einen Angehörigen. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einer passenden Betreuung!

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Finanzierungs­möglichkeiten der häuslichen Pflege

Die 24-Stunden-Pflege stellt eine gute Alternative zu einem Alten- bzw. Pflegeheim dar und die Angehörigen wissen, dass ihre Eltern, Großeltern oder Ehepartner stets rund um gut versorgt sind. Auch preislich unterscheidet sich das Angebot nicht erheblich von einem Pflegeheimplatz.

Die Pflegeversicherung kann die häusliche Pflege durch Angehörige oder Bekannte in Form des Pflegegeldes unterstützen. Ist der Antrag auf Pflegegeld bewilligt, überweist die Pflegekasse des Pflegebedürftigen den entsprechenden Betrag direkt auf sein Konto. Damit kann der pflegebedürftige Senior z. B. seine Betreuungskraft teilfinanzieren.

Wenn noch kein Pflegegrad vorliegt, kann der Pflegebedürftige einen Antrag auf Pflegegrad bzw. Pflegegeld bei seiner Pflegeversicherung stellen. Es folgen der Besuch und die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder MEDICPROOF (bei privat Versicherten). Auf Basis dieses Gutachtens wird die Pflegekasse entscheiden, ob und welcher Pflegegrad anerkannt wird.

Die Empfehlung des Gutachters des MDK ist ausschlaggebend für die Einstufung in einen Pflegegrad und daher bares Geld wert. Eine gute Vorbereitung ratsam, damit die Zuweisung eines Pflegegrads auch wirklich klappt. Zur Vorbereitung auf den Besuch des Gutachters empfiehlt sich die Auseinandersetzung mit dem neuen Begutachtungsassessment. Sie können als Orientierungshilfe auch den Pflegegradrechner, den Sie bei uns in dem Bereich Kosten finden, nutzen.

Die Höhe des Pflegegeldes variiert je nach Pflegegrad:

Pflegegrad Pflegegeld pro Monat
1 0 Euro
2 316 Euro
3 545 Euro
4 728 Euro
5 901 Euro

Dieses Pflegegeld wird auch für bis zu vier Wochen weiterhin gezahlt, wenn der Pflegebedürftige zeitweise im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationsklinik versorgt wird. Dauert der stationäre Aufenthalt in einer Einrichtung länger als vier Wochen an, so ruht der Anspruch auf Pflegegeld, bis der Pflegebedürftige wieder in seiner Wohnung ist.

Verhinderungs­pflege

Verhinderungspflege können Pflegebedürftige erhalten, die mindestens Pflegegrad 2 besitzen. Allerdings muss der pflegebedürftige Senior vorher mindestens 6 Monate von einer Person aus seinem privaten Umfeld in häuslicher Umgebung betreut worden sein. Verhinderungspflege kann für maximal 6 Wochen pro Jahr genutzt werden, wobei dafür bis zu 1.612 Euro im Jahr in Anspruch genommen werden können.

Nimmt der Pflegebedürftige eine Verhinderungspflege in Anspruch, kann er für maximal sechs Wochen im Kalenderjahr trotzdem weiterhin die Hälfte des Pflegegeldes beanspruchen.
Um das Verhinderungspflegegeld zu erhalten, muss ein Antrag auf Verhinderungspflege bei der Pflegekasse gestellt werden.

Falls Sie im Einzelfall Fragen zu den Voraussetzungen haben, kontaktieren Sie am besten Ihre Pflegekasse und lassen sich dort beraten.